Zusammenfassung: Die diabetische periphere Neuropathie (diabetes-peripheral-neuropathy, DPN) ist eine der häufigsten chronischen Komplikationen bei Diabetes, bei der Patienten Symptome und/oder Anzeichen einer peripheren Nervenfunktionsstörung wie Taubheitsgefühl und Schmerzen in den Gliedmaßen zeigen. „Defizientes und stagnierendes Qi“ ist der Kernpathomechanismus der DPN und zieht sich durch den gesamten Krankheitsverlauf. „Defizientes Qi“ bezieht sich auf Milz- und Niereninsuffizienz, die Grundlage der Erkrankung; „Stagnation“ bedeutet eine langanhaltende Schwäche von Milz und Nieren, die Unfähigkeit, Qi, Blut und Flüssigkeiten zu bewegen, mit Blutstau und Schleim, die die Gefäße blockieren und ein Krankheitszeichen darstellen. Die Mitophagie ist ein wichtiger Autophagieprozess innerhalb der Zellen und ein wesentlicher Mechanismus zum Selbstschutz und zur Selbsterneuerung des Körpers. Die Vermittlung des PINK1-Parkin-Wegs zur Linderung der DPN gilt als neues therapeutisches Ziel. Ein Mangel an Mitophagie, verbunden mit einer verringerten Fähigkeit zur Entfernung und zum Abbau von Stoffwechseltoxinen in peripheren Nervenzellen, führt zu einer abnormalen Anhäufung, die zur Krankheit führt und in Verbindung mit „defizientem und stagnierendem Qi“ steht. Daher kombiniert dieser Artikel die Theorie des „defizienten und stagnierenden Qi“ bei DPN mit dem Mangel an Mitophagie und untersucht deren Zusammenhang bei DPN, interpretiert vollständig den wissenschaftlichen Inhalt des pathogenen Mechanismus von „defizientem und stagnierendem Qi“ und untersucht weiter molekulare Mechanismen der DPN, um neue Ansätze und wissenschaftliche Grundlagen für die Prävention und Behandlung von DPN zu bieten.
关键词
Diabetische periphere Neuropathie; defizientes und stagnierendes Qi; Mitophagie; Lebensenergie; Weg