Ziel ist der Vergleich der Stichempfindlichkeitsintensität an Akupunkturpunkten der Handfläche vor und nach der Ulnarisnervenblockade am lebenden Objekt, um die Beziehung zwischen Handflächenakupunkturpunkten und Muskel-, Knochen- sowie Nervenstrukturen zu erforschen. Methoden: Diese Studie wurde in zwei Gruppen unterteilt: unvollständige Ulnarisnervenblockade (Experiment 1) und vollständige Ulnarisnervenblockade (Experiment 2). Die Anästhesie erfolgte durch Injektion von 2 % Lidocain und 1 % Ropivacain in die Sulcus des Ulnarisnervs am Ellenbogen. Acht Akupunkturpunkte an der Handfläche wurden ausgewählt: Erjian, Sanjian, Hegu, Laogong, Zhongzhu, Shaofu, Yuji und Houxi. Nadelstiche wurden vor und nach der Anästhesie durchgeführt, die Stichempfindlichkeitsintensität mit der Nadelempfindlichkeitsskala des Massachusetts General Hospital bewertet und statistisch analysiert. Die Anästhesiewirkung der Experimente 1 und 2 wurde anhand der motorischen und sensorischen Funktion im Versorgungsgebiet des Ulnarisnervs beurteilt. Ergebnisse: Bei unvollständiger Ulnarisnervenblockade nahm nach Anästhesie die Stichempfindlichkeit an den Punkten Sanjian, Hegu, Zhongzhu, Shaofu, Laogong und Houxi ab, mit statistisch signifikanten Unterschieden (P < 0,05), während es bei den Punkten Erjian und Yuji keine signifikanten Unterschiede gab (P > 0,05). Bei vollständiger Ulnarisnervenblockade verschwanden nach Anästhesie die Stichempfindungen in den Punkten Hegu, Zhongzhu, Houxi und Shaofu, bei Sanjian und Laogong nahm sie ab, bei Erjian und Yuji gab es keine signifikanten Unterschiede (P > 0,05). Schlussfolgerung: Die Entstehung und Weiterleitung der Stichempfindung steht in enger Beziehung zu den Nerven, was mit der festen anatomischen Struktur der Akupunkturpunkte als Muskel- und Knochenportale übereinstimmt.
关键词
Ulnarisnerv;Akupunkturpunkte;Anästhesie;Stichempfindung;Akupunktur;Muskel- und Knochenpforten