Prädiabetes ist ein kritischer Zustand der Dysbalance im Glukosestoffwechsel, der in der TCM als "Pi Dun" klassifiziert wird und eine Schlüsselphase in der Prävention und Behandlung von Diabetes darstellt. Dieser Artikel basiert auf der Theorie der "Kreisbewegung" und kombiniert mit der Lehre der "Vier Erd-Drehungen" aus "Quelle der vier heiligen Herzen" untersucht er das Entwicklungsmuster des Pathomechanismus von Prädiabetes. Die "Kreisbewegung" beruht auf der fundamentalen Antriebskraft der Yin-Yang-Dynamik von Auf- und Abstieg und existiert in drei miteinander verbundenen Ebenen: Makro (fünf Elemente), Meso (Qi), Mikro (Qi und Blut). Die "Vier Erd-Drehungen" bilden das zentrale Bindeglied, das die geordnete Bewegung gewährleistet. Die mittlere Brennkammer, Milz und Magen, fungiert als Auf- und Abstiegsknotenpunkt; das dynamische Gleichgewicht der irdischen Erde-Wu- und Ji-Qi bildet die Achse der Kreisbewegung. Funktionieren Milz und Magen gut, zirkuliert Qi von Leber, Herz, Lunge und Niere wie ein Rad. Der zentrale Pathomechanismus von Prädiabetes liegt im Funktionsverlust der zentralen Erde, wodurch die Essenz des Getreides nicht korrekt umgewandelt wird, pathologische Produkte blockieren Qi, erschöpfen Qi, Blut, Yin und Yang, zerstören das Gleichgewicht von „yin ping yang mi“ und stören dadurch über den Mechanismus der „Vier Erd-Drehungen“ die vier Organe, was zu Zuständen führt wie „Erdstau und Holzstau“, „Feuer und Erde im Versagen“, „Lunge und Metall nicht absteigend“, „Wasser verliert das Einlagern“.